Jahresbericht der Präsidentin 2018

 

 

 

 

Viele schöne und bereichernde Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen gab es auch in diesem Jahr an den Anlässen des Frauenvereines Walkringen. Ich bin froh um all diese Begegnungen, denn jetzt, wo ich mehr auswärts arbeite und nicht mehr so oft zu Hause und in Walkringen unterwegs bin, geben mir die Anlässe des Frauenvereins Gelegenheit, viele Frauen zu treffen, welche ich sonst nie treffen würde. Viele Menschen aus unserer Gemeinde kenne ich nur dank dem Frauenverein. Diese Begegnungen sind für mich bereichernd und machen das Leben lebenswerter.

Und ich denke, es geht nicht nur mir so …

Deshalb ist es mir ein grosses Anliegen, Anlässe zu organisieren, welche Sie, liebe Mitglieder, gerne besuchen und bei denen Sie sich an den vielfältigen Begegnungen erfreuen können.

Der Anlass, welcher als Vorbild für alle Anlässe in diesem Jahr stand, war für mich «Schweiz bewegt», bei dem der Frauenverein mit dem Bistro zu einem guten Gelingen beigetragen hat. Jung und Alt aus der ganzen Gemeinde trafen sich jeden Abend nach den sportlichen Aktivitäten im Bistro, wo sie sich mit Flammkuchen, Gebäck und Getränken stärkten. Das Bistro wurde zu einem Ort der Begegnung. Auch der Verkehrsverein beteiligte sich am Bistro und hat die Festwirtschaft am Donnerstagabend übernommen und Abwechslung in das Angebot gebracht. Eine besondere Freude waren die «Stammkunden», welche jeden Abend im Bistro ihren Flammkuchen assen und es genossen, unter all den Leuten zu sein. Wer am Freitag beim Abschlussfest dabei war, kann bestätigen, wie zufrieden und fröhlich die Stimmung an diesem Abend war. Umrahmt wurde dieser Anlass von verschiedenen Tanzdarbietungen und einem wunderschönen Dessertbuffet, zubereitet von den «Verlierern» und Stefan Schwab.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr am Mittwoch vor Ostern der Ostermärit statt. Bei diesem Anlass braucht es wie am Frouezmorge ein bisschen Zauberei oder ganz viele helfende Hände, damit schlussendlich am Morgen um 9.00 Uhr ein solch schönes Angebot zum Verkauf bereitsteht. Der Märit wurde auch in diesem Jahr rege besucht, und wer nach dem Einkaufen von Gebäck oder Selbstgemachtem noch Zeit und Lust hatte, konnte sich mit Kaffee und frischgepresstem Orangensaft mit anderen Besuchern zusammen ins «Oster-Café» setzen.

Bei der Fahrt ins Blaue stand natürlich wieder die Frage im Mittelpunkt, wo uns die Reise hinführt. Nachdem wir kreuz und quer durchs schöne Emmental gefahren sind, in Marbach kurz ein paar Regentropfen auf der Scheibe gesehen haben, gings dann Richtung Süden, über den Schallenberg an den Thunersee. Da war dann dieses Schild … welches von den meisten übersehen wurde und uns gesagt hätte, dass die Reise am rechten Thunerseeufer nur bis Beatenbucht geht. Also hiess es umkehren und zurück nach Thun fahren. Von dort nahmen die Carchauffeure dann den direkten Weg nach Aeschi in die «Chemihütte», wo uns ein feines Zvieri serviert wurde. Wie auch die zwei Seniorenessen, welche der Frauenverein jedes Jahr im Frühling und Herbst organisiert, gehört die Fahrt ins Blaue für mich zu den Höhepunkten des Vereinsjahrs. Die Begegnungen an diesen Anlässen sind für mich unheimlich wertvoll und wichtig.

Unser erster Kurs im Jahr war lustigerweise einer für unsere Männer – der Männerkochkurs. Durchgeführt wurde er wiederum von Ursula Rüfenacht in der Schulküche der Friederikastiftung. Sie macht das so gut, dass 2019 bereits die dritte Staffel folgen wird.

 

Beim Floristikkurs «Herbstdekorationen» wurden unter anderem wunderschöne Hortensienkränze hergestellt. Dabei war Fleiss und Ausdauer gefragt, um die kleinen Blümchen rund um den Kranz zu kleben.

Im Herbst durften wir wiederum zu Ruth Schafroth in ihren Garten. Da sie nun in Aeschau wohnt, war die Reise diesmal etwas weiter, aber es hat sich gelohnt. Die Begeisterung und das Wissen von Ruth für die kleinen «Unkräuter» und ihr Nutzen für die Menschen macht fast süchtig und fasziniert.

Ein spezieller und nachdenklich stimmender Anlass war der Vortrag von Giorgio Maccaluso zum Thema «Digitaler Nachlass». Viele wichtige Informationen in kurzer Zeit führten dazu, dass ich am Schluss das Gefühl hatte, nichts zu wissen. Ich brauchte einige Zeit und die verteilten Unterlagen von Giorgio, um mich ein wenig zurechtzufinden. Jetzt bin ich daran, die Informationen Schritt für Schritt im Alltag umzusetzen.

Irgendwie zauberhaft waren die Begegnungen am Frouezmorge, an welchem nicht nur die Besucherinnen, sondern auch die Darbietung von Zauberer Tinelli mit seinem Gehilfen zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben. Gebannt haben die Zuschauerinnen zugeschaut, ob nicht doch irgendetwas zu sehen sei, was uns verraten würde, wie dieser Trick wohl funktioniert. Aber es war nichts zu machen … es war eben Zauberei.

Die Organisation und Durchführung der Suppentage im November sind jedes Jahr eine Herausforderung aber auch eine wunderbare Gelegenheit, viele Menschen aus unserer Gemeinde zu treffen. Die fünf „Suppengruppen“ haben zusammen fast 500 Liter Erbsmussuppe mit und ohne Gnagi gekocht und die durchwegs positiven Rückmeldungen haben uns natürlich sehr gefreut. Zudem ist diese Suppe sehr modern: Regional, saisonal, nahrhaft, gesund und günstig.

Der krönende Jahresabschluss war die Adventsfeier, welche kaum feierlicher und besinnlicher hätte sein können. Die Panflötengruppe rund um Elisabeth Tellenbach und Marianne Kilchenmann mit ihren Geschichten haben eine aussergewöhnlich festliche Stimmung in den Sternensaal gebracht. Es war einfach zauberhaft!

Soviel zum Jahr, das war … Ich habe im Text bewusst darauf verzichtet, einzelnen Personen zu danken, da sonst jeder zweite Satz ein «Danke» gewesen wären. Es sind so viele Menschen in verschiedenster Art und Weise am guten Gelingen der Anlässe und der Arbeiten des Vereins beteiligt, dass ich den Dank gerne an alle richten möchte. In diesem Zusammenhang noch kurz ein weiterer Rückblick:

Ein besonderer Anlass für mich war in diesem Jahr die Präsidentinnen-Konferenz auf der Rütti in Zollikofen, organisiert vom Bernischen Landfrauenverband, also dem kantonalen Verband, dem auch wir angeschlossen sind. Das Thema lautete «Wo drückt der Schuh bei den Frauenvereinen?» Aus dem ganzen Kanton haben Frauen erzählt, wie es bei ihnen im Verein zu- und hergeht. Ich war erstaunt, wie viel Frustration und Freudlosigkeit da zu spüren war, angefangen bei den Finanzen über fehlende Vorstandsfrauen und mangelndes Interesse der Mitglieder an den Anlässen.

Ja, liebe Mitglieder, ich war richtig stolz auf Euch und unseren Verein, gemeinsam sind wir auf einem guten Weg und haben eine gute Mischung in allem. Es braucht die Hilfe von Euch allen, sei es zum Organisieren eines Anlasses, zum Beitragen mit Ideen oder einfach als interessierte Besucherinnen an den Anlässen. Es macht viel Freude mit Euch zusammenzuarbeiten!

HERZLICHEN DANK EUCH ALLEN!!!

Ihr tragt dazu bei, dass unser Verein lebendig bleibt und Grundlage ist für viele wertvolle Begegnungen.

 

Ich wünsche euch allen weiterhin viele schöne Begegnungen

Renate Assandri